Quantcast Voitsberg Diggers - (, ) - powered by LeagueLineup.com
  • LeagueLineup
  • Fundraising
  • Community
  • Sports Training
  • Tournaments
  • LeagueLineup Home Page - Get your free web site!
      Voitsberg Diggers Last Updated: September 21, 2009 www.leaguelineup.com/diggers-baseball  

    Main Menu
      Home
      News
    Vorstand
      Spieler
      Spielplan
      Spielberichte
      Tabelle
      Diggersfield
      Diggers Club
      Diggers Shop
      Sponsoren
      Hauptsponsoren
      Fotoalbum
      Trainingszeiten
      Kalender
      Baseball Links
      Special Links
    History
      Webcam
      Wetter
      Archiv
      Downloads
      Stats 2007
      Admins. Box
     Administration
    New



    Join Our E-Mail List
    Click Here

    Visitor Counter
    13,097









     History Guestbook | Top 100 Sites | Fun & Games     

    1. Weststeirischer Baseballverein Diggers Voitsberg

    Der Baseballverein Diggers Voitsberg, bis 1996 besser bekannt als Coaldiggers, ist einer der ältesten und traditionsreichsten Vereine Österreichs. Hauptsächlich Amerika-Begeisterte, die ihren Urlaub in den Staaten verbrachten, und dort das Spiel zum ersten Mal sahen, brachten den Enthusiasmus mit über den großen Teich und gründeten die ersten Vereine. So geschehen auch in der Weststeiermark. Der Voitsberg Jens Huiber hatte nicht nur Geschichten in seinem Reisegepäck, sondern auch Schläger, Fanghandschuhe und Bälle. Schnell konnte er seine Freunde für den neuen Sport begeistern, und so wurde der 1. Weststeirische Baseballverein, Weststyrian Coaldiggers gegründet. Damals existierten schon Vereine in der Steiermark. 1990 begann der Spielbetrieb in der steirischen Landesliga. Anfangs wurde auf Feldern gespielt, die ihrem Namen alle Ehre machten. Sie glichen mehr Äckern denn Rasenplätzen. Auch Zuschauer waren Mangelware. Nicht oft übertraf die Anzahl der Spieler die der Fans. Langsam stellten sich die ersten sportlichen Erfolge ein, auch die Rahmenbedingungen wurden besser, es wurde abwechselnd in Voitsberg, Köflach, Rosental und Maria Lankowitz gespielt.
    Bereits im zweiten Jahr wurde der dritte Platz in der Landesliga erreicht. Dank dem Amerikaner Chris Hill, damals Student in Graz, konnte Technik und Taktik stark verbessert werden. Auch der Grundstein für die hervorragende Jugendarbeit wurde damals gelegt.
    1993 war es dann soweit! Der steirische Meistertitel wurde in die Weststeiermark geholt. Durch zwei Siege in der Finalserie gegen die Grazer Athletics konnten die Coaldiggers den ersten Meistertitel feiern. Durch diesen Sieg war nun plötzlich auch der Aufstieg in die 1. Bundesliga möglich. Die Diggers trafen nun im Aufstiegsduell auf den 8. Der 1. Bundesliga, die Diving Ducks aus Wiener Neustadt. Beide Teams gewannen ihr Heimspiel, die Coaldiggers in einer Regenschlacht mit 10 : 9 in Köflach. Das Entscheidungsspiel in Graz war aber eine schwere Enttäuschung. Die fehlende Cleverness und der kleine Spielerkader verhinderten eine Überraschung.

    Die Jugendarbeit machte sich langsam bezahlt. Die beiden Pitcher Bernd Michitsch und Jürgen Triebl, sowie der Infielder Wolfgang Skrabitz werden in das Nationalteam berufen. Der Bundesländer-Cup, eine österreichische Meisterschaft, die von Mannschaften der einzelnen Bundesländer ausgetragen wird, geht 1994 an die Steiermark. Die Leistungsträger kommen aus der Weststeiermark. Auch die Jugendmannschaft der Coaldiggers, die Rabbits, eilen von Erfolg zu Erfolg. In diesem Jahr werden sie österreichischer Vizemeister.

    Die Saison 1994 verlief sehr erfolgreich, und so konnte im Juli wieder gefeiert werden. Die Switchhitters Leibnitz wurden klar geschlagen. Wieder hatten die Weststyrian Coaldiggers die Aufstiegsspiele erreicht. Diesmal war die Motivation noch größer, denn die neue Heimstätte der Diggers wurde eröffnet. Im Rahmen der Rekultivierungsmaßnahmen des Bergbaues errichtete die Stadtgemeinde Voitsberg großzügigerweise zwei neue Sportstätten im Bereich der ehemaligen Gründe des Josefschachts. Das neu entstandene Diggersfield ist wohl einer der schönsten Baseballplätze Österreichs.
    Der Gegner in den Aufstiegsspielen kam aus dem fernen Vorarlberg. Die Hohenems Eagels waren ein starkes Team. Doch die Heimpremiere am Diggersfield war ein voller Erfolg. Leider gingen die beiden Auswärtsspiele verloren. Das entscheidende Dritte mit 17 : 18! Es wollte der Aufstieg einfach nicht gelingen.

    1995 sollte nichts dem Zufall überlassen werden. Die Coaldiggers präsentierten sich stärker denn je: Mit Michael Reinprecht, Markus Kral und Gert Michitsch stellten die Weststeirer die Mannschaftsstützen des Juniorennationalteams. Jürgen Triebl war einer der besten Pitcher Österreichs, Bernd Michitsch und Wolfgang Skrabitz wurden ebenfalls ins Nationalteam berufen.
    Um auch internationale Kontakte zu knüpfen, entschlossen sich die Diggers, das Coaldiggers-Pfingstturnier ins Leben zu rufen. Dieser Event war die erste Veranstaltung dieser Art in Österreich. Sechs Mannschaften aus verschiedenen Ländern kämpften um den Sieg. Schließlich setzte sich der österreichische Meister, die Vienna Lions, im Finale gegen den deutschen Vertreter, Munich Brewers, in einem spannenden Spiel durch. Die Diggers konnten viel von dieser Veranstaltung profitieren.
    In der Meisterschaft ging 1995 ein einziges Spiel verloren. Mit einer Saisonbilanz von 11 Siegen und einer Niederlage waren die Diggers klarer Favorit auf den dritten Meistertitel in Folge. Vielleicht etwas zu siegessicher traf man im Finale wieder auf die Hitters aus Leibnitz, und wurde in zwei Spielgen geschlagen. Die Siegesserie war damit vorerst vorüber.

    Mit der neuen Saison sollte endlich der Aufstieg her! Das Training wurde intensiviert und mehr Spieler eingesetzt. Doch dieses Konzept zeigte vorerst keinen Erfolg. Gleich zu Beginn der Spielzeit gingen zwei Spiele gegen vermeintlich schwächere Konkurrenz verloren. Der große Frust machte sich breit. Vereinsinterne Querälen und mangelnde Motivation wurden als Ausrede benutzt. Diese Krise war aber auch gleichzeitig ein neuer Anfang. Nach einer Aussprache lief wieder alles bestens. Sieben Spiele in Serie wurden gewonnen, darunter auch ein richtiger Klassiker, das 3 : 2 gegen Leibnitz.
    Das 2. Internationale Pfingstturnier war auch diesmal ein voller Erfolg. Gastmannschaften aus Kroatien und Tschechien spielten stark, konnten aber nicht entscheidend ins Turniergeschehen eingreifen. Durch großartige Vorrundenspiele gegen das Juniorennationalteam und den Vertreter Kroations erreichte der Gastgeber das Endspiel. Der Vorjahressieger, die Vienna Lions, waren die Gegner: ein Wolkenbruch verhinderte aber die Austragung. Beiden Teams waren Sieger. Auch finanziell war das Turnier ein Erfolg, und auch die Medien waren mit Fernsehen und Presse dabei.

    Schon im Vorfeld zu dem Turnier konnten die Coaldiggers endlich einen kompetenten Sponsor gewinnen: die in Köflach ansässige Firma LEAR Corporation Austria, die sich auf die Herstellung von Autositzen für den Chrysler Vojager spezialisiert hat, machte das bisher unmögliche möglich. Erstmals konnte an einem Turnier in der Tschechischen Republik teilgenommen werden.
    Der kaufmännische Leiter der LEAR Corporation, Harry Maessen, selbst in jungen Jahren ein aktiver Spieler in den Niederlanden, stellte umgehend neue Spielkleidung und auch einen namhaften Geldbetrag zur Verfügung. Die vormals Weststyrian Coaldiggers, nannten sich von nun an Baseballverein LEAR Diggers.

    Gestärkt aber doch als Außenseiter ging man ins Finale der neuen 2. Bundesliga Süd. Die alten Rivalen, die Hitters, gewannen in Leibnitz die erste Begegnung nach Kampf knapp. In Voitsberg waren die LEAR Diggers jedoch Chef am Platz, und gewannen 13 : 3.
    Das alles entscheidende Spiel 3 wurde in Leibnitz zum Triumph für die Weststeirer. Die mitgereisten Fans sorgten für Länderspielstimmung. Aller guten Dinge sind eben drei.
    Diesmal wurde über den Aufstieg in die höchste Spielklasse Österreichs in Turnierform entschieden. Die Meister der 2. Bundesligen trafen sich in Linz. Neben den LEAR Diggers hatten sich die Kufstein Vikings und die Baden Grasshoppers qualifiziert.
    Bei widrigsten Bedingungen (Kälte, Wind) konnte jede Mannschaft einen Sieg verbuchen. Aufgrund der weniger abgegebenen runs standen die LEAR Diggers als Sieger, und somit als Aufsteiger in die 1. Bundesliga, fest. Nach zwei vergeblichen Versuchen hatte es nun doch geklappt. Nebenbei sei noch erwähnt, daß die Diggers erst der zweite weststeirische Ballsportverein in einer höchsten Spielklasse sind.
    Das Ziel in der 1. Bundesliga war von Anfang an, den Klassenerhalt zu schaffen. Um dieses Ziel zu realisieren, mußte der sechste Platz her. Es bedarf großer Anstrengungen, nicht nur in sportlicher Hinsicht. Durch die Zusammenarbeit mit der LEAR Corporation Austria schien zumindest der finanzielle Rahmen stabil zu sein.
    1997 spielten vier Vertreter aus Wien, eine Mannschaft aus Tirol und Niederösterreich, und gleich zwei aus der Steiermark. Neben den LEAR Diggers noch die Royals aus Graz.
    In der 1. Bundesliga wehte den Diggers ein rauher Wind entgegen. Verwöhnt von den Erfolgen der vergangenen Jahre mußte man sich doch eingestehen, daß die Zeit einfach noch nicht reif war. Ein zu kleiner Spielerkader und kein Coach aus dem Ausland waren der Anfang vom Ende. Vor allem auswärts konnten die LEAR Diggers nur wenige Lichtblicke setzen. Mit einer Saisonbilanz von 7 Siegen bei 21 Niederlagen beendete man die Saison an siebenter Stelle, was Relegation bedeutete.
    Wieder in Linz waren die Baden Grasshoppers, die Hard Bulls und die Bandits Linz die Gegner. Extra für dieses Miniturnier wurde Wolfgang Skrabitz aus Holland eingeflogen. Aber auch das sollte nichts nützen. Mit nur einem Sieg gegen Hard stieg man in die 2. Bundesliga Mitte ab.

    Nach der verkorksten Saison 1997 spielten die LEAR Diggers Voitsberg also in der 2. Bundesliga Mitte. Drei Teams aus der Steiermark, und je eines aus Oberösterreich und Salzburg komplettierten das Teilnehmerfeld. Mit einem guten Spielerkader, der laufend durch Spieler der Juniors verstärkt wird, konnte das play-off der Meisterschaft erreicht werden. Leistungsträger war das Triumvirat Skrabitz, Reinprecht, Michitsch und der amerikanische Spielercoach David Reese.
    Im Finale der 2. Bundesliga traf man auf den erwarteten Gegner Attnang Athletics. Aufgrund des Rankings hatten die Athletics in den play-offs zuerst das Heimrecht. Nach den ersten beiden Begegnungen in Attnang stand es 1 : 1. Mit diesem Sieg im Gepäck, konnten die LEAR Diggers mit großartiger Unterstützung des Heimpublikums zweimal gewinnen und waren somit mit 3 : 1 Siegen neuerlich Meister in der 2. Bundesliga Mitte.
    Mit Erlangen des Meistertitels war man wieder berechtigt am Relegationsturnier teilzunehmen. Da man aber der Meinung war, noch die eine oder andere Saison abzuwarten, um einfach eine bessere Struktur ins Team zu bringen, verzichteten die Diggers an der Teilnahme.

    Für 1999 setzten sich die LEAR Diggers das Ziel, wieder in die play offs zu kommen, um dort vielleicht eine Überraschung zu liefern.
    Der Meisterschaftsauftakt war aber alles andere als erfolgreich. Der Aufsteiger in die 2. BL, die St. Peter Wild Boys gewannen ein Spiel in Voitsberg ganz klar, und auch Vizemeister Attnang erzielte am Diggersfield zwei Siege. Durch eine solide Schlagleistung der ganzen Mannschaft, darunter einige Kadetten konnten sich die Voitsberger im Laufe der Saison steigern, und erreichten im wahrlich letzten Spiel noch die play offs. In St. Peter warf Gert Michitsch einen one-hitter zu einem 13 : 0 shutout.
    Schon von Anfang an war bei der fünften Auflage des Pfingstturniers der LEAR Diggers eines anders – nämlich das Wetter, denn diesmal fiel während der ganzen Veranstaltung kein einziger Tropfen vom Himmel. Die gesamte Baseball-Elite Österreichs hatte sich in Voitsberg versammelt. Das Spiel des Turniers lieferten sich im Semifinale die Vienna Lions und die Hausherren. Die Diggers verlangten den Lions alles ab. Nur ein einziges Out fehlte den LEAR Diggers noch zur ganz großen Sensation. Doch die Löwen hatten ganz großes Glück und gewannen noch mit 6 : 5 nicht nur diese Partie, sondern auch das hochklassige Finale mit 12 : 11 gegen das Team Austria.
    Auch die Diggerettes, das Damen Softball-Team spielte bei diese Turnier eine Serie von Spielen gegen die Kufstein Raiders. Und bereits im ersten Aufeinandertreffen wiesen die Diggerettes die Raiders in die Schranken. Durch eine geballte Offensivleistung und gutes Pitching siegte die Heimmannschaft mit 20 : 13. Auch das zweite Spiel verlief im gleich Stil. Lediglich die dritte Begegnung ging äußerst unglücklich an die Gäste. In puncto Einsatzfreudigkeit stehen die Diggerettes den Diggers in nichts mehr nach.
    Das Saisonziel in der 2. Bundesliga Mitte die play offs zu erreichen war also erreicht. Aber wer will schon im Finale verlieren.
    Die best of five Serie startete diesmal in Voitsberg, und die Hausherren spielten groß auf. Nach drei innings stand es schon 9 : 1 für die LEAR Diggers. Die Gäste konnten zwar noch Punkte aufholen, der 10 : 8 Sieg vor einem begeisterten Publikum war aber nie in Gefahr.
    Nicht so leicht wurde es im zweiten Spiel, das nach sieben Spielabschnitten, 8 : 8 unentschieden, und somit in extra innings ging. Dort profitierten die Diggers von einem folgenschweren Fehler des second baseman und gewannen auch Partie 2. Die Trümpfe lagen nun klar in den Händen der LEAR Diggers. Am folgenden Wochenende konnte in Attnang schon alles klar gemacht werden.
    Partie 3 startete sehr verheißungsvoll. Lead off hitter Thomas Riemer versenkte gleich den zweiten Pitch im Leftfield. Was dann aber folgte, war weniger erfreulich. Leichtsinn erlaubte den Gastgebern, in zwei innings, nicht weniger als neun runs zu scoren. Zu viele strike outs und Fehler beim baserunning machten auch die wenigen Chancen zunichte. Nach acht innings gingen die Attnang Athletics mit 17 : 7 vom Feld.
    Am nächsten Tag mußte die Entscheidung fallen. Die LEAR Diggers schickten ihr bestes Geschütz in die Schlacht. Gert Michitsch stand dem jungen Lukas Scheicher gegenüber, und zeigte seine Dominanz auf dem mound. Während die Gäste in drei innings acht Punkte erzielten, stand bei den Attnang noch eine große 0. Nach fünf Spielabschnitten hieß es 14 : 2 für die LEAR Diggers, die dieses Spiel mit mercy rule, und die Finalserie somit mit 3 : 1 Spielen entschieden.
    Eine abwechslungsreiche Saison ging damit für die Kampfmanschaft zu Ende. Diese Titelverteidigung bedeutete den insgesamt fünften Titel in der 2. Bundesliga.

    Die Ziele für die Jubiläumssaison 2000 waren klar; in der 2. Bundesliga Mitte ganz vorne mitspielen. Durch die Verpflichtung von James Branch, einem erfahrenen Trainer aus dem sonnigen Kalifornien, stand den Diggers nicht nur ein starker Pitcher sondern auch ein exzellenter Schlagmann zur Verfügung.
    Als einziger ernst zu nehmender Gegner in der Spielzeit 2000 sollten sich die Bandits Linz etablieren. In der letzten Saison noch österreichischer Vizemeister spielten die Linzer dieses Jahr einen Stock tiefer.
    Zum show down der beiden Titelaspiranten kam es dann schließlich in Voitsberg auf dem Diggersfield.
    Für die Hausherren startete im ersten Spiel Kadetten-Nationalteampitcher Martin Pagger. Das erste inning war wenig verheißungsvoll, denn der regierende Vizemeister erzielte gleich drei runs. Die LEAR Diggers kamen erst im dritten Spielabschnitt zum ersten hit durch Markus Kral. Gegen Bandits-Pitcher Walter Strasser war bis zum sechsten inning nicht viel zu holen. Die Oberösterreicher erzielten bis dahin weitere fünf Punkte zu einer komfortablen 8 : 0 Führung. Im sechsten schlugen die Diggers aber zurück, als Strasser etwas an Kontrolle verlor, und bei geladenen bases auch noch einen hit by pitch fabrizierte. First baseman Egon Gross schlug den zweiten run nachhause, und third baseman Gert Michitsch gelang der allererste grand slam homerun der LEAR Diggers am Diggersfield zum 6 : 8. Als dann Elias Inoa-Gil für die Gäste im siebenten inning in relief kam, war das Spiel aber für die Weststeirer verloren. Die sehenswerte Aufholjagd blieb vorerst unbelohnt.
    Diggers Coach Jimmy Branch setzte in der zweiten Partie Gert Michitsch auf dem mound ein. Die Schlagleistung war diesmal von Anfang an viel besser, was sich in einer raschen 5 : 0 Führung niederschlug. Michitsch war erneut ein ausgezeichnetes Spiel, und auch seine Verteidigung spielte fast fehlerlos. Auch als die Bandits bis auf 5 : 3 herankamen, antworteten die Diggers ihrerseits ebenfalls mit drei runs. Bis ins sechste inning konnten die Voitsberger weitere sieben Punkte auf die Anzeigetafel bringen, darunter ein solo homerun von centerfielder Michael Reinprecht und ein two run homerun von Jimmy Branch. Auch gegen Inoa-Gil trafen die Diggers diesmal. Die drei runs der Linzer im letzten inning waren nur mehr Ergebniskorrektur. Mit 12 : 6 erreichten die LEAR Diggers den erhofften split.
    Die LEAR Diggers beendeten die Saison 2000 mit einer Bilanz von 17 Siegen bei nur einer Niederlage. Damit ging bereits zum dritten Mal in Folge der Titel in der 2. Bundesliga Mitte in die Weststeiermark.
    Der Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga wurde leider wieder nicht geschafft. In einem wahren Baseball-Krimi unterlagen die Voitsberger im entscheidenden Spiel den Hard Bulls unglücklich mit 2 : 1.

    2001 wurden die drei 2. Bundesligen vereinheitlicht und zu einer österreichweiten 2. Bundesliga Baseball zusammengefasst, selbstverständlich wieder mit den LEAR Diggers Voitsberg.
    Auch in diesem Jahr wurde auf einen amerikanischen Coach gesetzt, dem aus Ohio stammenden Rusty Goslin. Durch seine Erfahrung in der starken holländischen Liga konnte einiges von ihm erwartet werden.
    Der Auftakt war aber wenig verheißungsvoll. Zuhause mussten sich die Diggers zweimal den übermächtigen Blue Bats Schwechat geschlagen geben.
    Was dann aber folgte, war eine sensationelle Aufholjagd, die sie bis an die Tabellenspitze brachte. Angeführt von Wolfgang Skrabitz bewiesen die Diggers wieder ihre Stärken. Gute Defense und hervorragendes Pitching. Michitsch und Daniel Hoffer entwickelten sich zum gefürchteten Pitcher-Duo, und wenn es doch einmal eng wurde, sprang Goslin ein.
    Die Heimspiele gegen Cubs und Grasshoppers konnten souverän gewonnen werden, und auch der erste Auftritt in der Fremde, gegen die Highlanders bereitete keine Probleme.
    Die Begegnungen gegen die Linz Bandits wurden zum richtigen Kracher. In einer sehenswerten Aufholjagd gelang es den Diggers Spiel 1 noch im letzten Moment herumzureissen, und Spiel 2 war dann eigentlich kein Problem mehr.
    Damit stürmten die Voitsberger an die Tabellenspitze. So erfolgreich auch die erste Saisonhälfte verlief; die Rückrunde war dann weniger erfolgreich. Die Stärken verwandelten sich in Schwächen und so wurde in den restlichen 10 Spielen nur mehr 2 Siege eingefahren.
    Mit einer ausgeglichen Bilanz von 10 : 10 beendeten die Weststeirer die Spielzeit 2001 auf dem fünften Platz.

    Der Knackpunkt in der Geschichte der Diggers war dann das Jahr 2002. Durch den Abgang von einigen Mannschaftsstützen, darunter Nationalteamspieler Michael Reinprecht und Wolfgang Skrabitz wurde das ohnehin schon dünne Personalreservoir weiter ausgehöhlt.
    Zwar wurde alles getan um einen ordentlichen Spielbetrieb aufrecht zu erhalten, gegen Mitte der Saison mussten jedoch auch die grössten Optimisten einsehen, das der Verbleib in der 2. Bundesliga nicht mehr möglich ist.

    2003 wurde es still in der Weststeiermark. Für die Diggers gab es keinen Spielbetrieb, dennoch versuchten sich einige Diggers sozusagen in der Fremde durchzuschlagen.
    Gert Michitsch, Egon Gross, Daniel Hoffer und Jürgen Holzer versuchten ihr Glück bei den Dirty Sox Graz, und wurden in der Regionalliga Ost sehr guter Zweiter.
    Noch erfolgreicher verlief die Saison 2004. Holzer und Gross zählten in Graz zu den Mannschaftsstützen und hatten maßgeblichen Anteil am Meistertitel in der 2 Bundesliga und den damit verbundenen Aufstieg in die 1. Bundesliga.

    Doch was ein „echter“ Digger ist, der will nicht gerne auswärts spielen.
    Bereits in der Saison 2004 nahmen die nunmehrigen Voitsberg Diggers an einer inoffiziellen Steirischen Meisterschaft teil. Dort gewannen sie überlegen den Meistertitel gegen die Carinthian Clubbers und die Grazer Bears.

    2005 war es dann wieder soweit. Durch eine Spielgemeinschaft mit den Dirty Sox konnten die Diggers wieder an eine reguläre Meisterschaft denken. Das Spielerpotential war zweifellos vorhanden, waren doch mit Robert Pagger (winning pitcher gegen Schweden) und Andreas Holzer zwei Junioren-Nationalteamspieler, Daniel Hoffer und Jürgen Holzer zwei ehemalige Junioren-Nationalteamspieler und Gert Michitsch ein Senioren-Nationalteamspieler im Kader der Diggers.
    Mit nur einer einzigen Niederlage gegen die Tulln Ravens konnten die Diggers den Meistertitel in der Landesliga Ost 2 nach Voitsberg holen., und damit der Aufstieg in die Landesliga Ost 1 erreicht werden. So nebenbei gab es einige gold gloves und den MVP Titel durch Gert Michitsch.

    2006 – wieder alle Diggers in Blau
    Jetzt wurde die Spielgemeinschaft aufgelöst, und alle Diggers spielten wieder in der Heimat. Auch vereinsintern gab es einige Umstellungen. Gerhard Pagger wurde neuer Obmann des Baseballverein Diggers Voitsberg.
    Sportlich ging es weiter bergauf mit den Diggers. Andreas Holzer und Robert Pagger wurden wieder ins Junioren-Nationalteam einberufen. Die Meisterschaft ging hauchdünn verloren. Im entscheidenden Spiel gegen die Vienna Wanderers fehlte den Diggers einfach das Glück. Sehenswert die beiden 12:11 Erfolge gegen die Tulln Ravens. Der 2. Platz bedeutete aber den Aufstieg in die Regionalliga Ost. Auch ja, es gab wieder einige gold gloves und den MVP Titel durch Egon Gross.

    2007 sollte in der Reginalliga Ost dann ein anderer Wind wehen. Dort traf man auf durchwegs junge, bundesliga erprobte Mannschaften. Gestärkt durch das comeback von Martin Pagger überraschten die Diggers aber alle und blieben lange Zeit an der Tabellenspitze. Die Traiskirchen Grasshoppers, 2008 in der Bundesliga, konnten dabei zweimal besiegt werden. Auch gegen die Wanderers und die Dirty Sox gab es spannende Spiele. Trotzdem wurde auf eine play off Teilnahme verzichtet.
    Schlußendlich belegten die Voitsberg Diggers den 5. Platz.
    3 gold gloves für Martin Pagger(p), Andreas Holzer (c) und Robert Pagger (3B).

    2008 stellen die Diggers keine Mannschaft in der RLO, sondern spielen "nur" in der Landesliga Steiermark/Kärnten.
    Leider war es immer weniger of mögich, eine komplette Mannschaft zu stellen, deshalb wurde der Spielbetrieb vorerst eingestellt!

    Wie es mit den Diggers weitergeht, steht derzeit völlig in den Sternen. Das Potential ist zweifellos da, es fehlt aber an der nötigen "manpower" um einen ordentlichen Spielbetrieb zu gewährleisten.

    Erfolgsliste


    1990 Gründung des 1. Weststeirischen Baseballvereins
    1991 Aufnahme des Spielbetriebes
    1992 3. Platz Landesliga Steiermark
    1993 1. Platz Landesliga Steiermark
    1994 1. Platz 2. Bundesliga Süd, Österreichischer Vizemeister Jugend-Bundesländercup
    1995 2. Platz 2. Bundesliga Süd
    1996 1. Platz 2. Bundesliga Süd (Aufstieg 1. Bundesliga)
    1997 7. Platz 1. Bundesliga Baseball
    1998 1. Platz 2. Bundesliga Mitte
    1999 1. Platz 2. Bundesliga Mitte
    2000 1. Platz 2. Bundesliga Mitte, Österreichischer Hallenbaseball-Meister
    2001 5. Platz 2. Bundesliga Mitte
    2002 8. Platz 2. Bundesliga Mitte
    2003 Kein Spielbetrieb
    2004 1. Platz Landesliga Steiermark
    2005 1. Platz Landesliga Ost 2
    2006 2. Platz Landesliga Ost 1
    2007 5. Platz Regionalliga Ost
    2008 Kein Spielbetrieb
    2009 ???


    Voitsberg Diggers
    Get a FREE Web Site Powered by LeagueLineup.com
    LeagueLineup can also be used for Boy Scouts, Girl Scouts, Fantasy Leagues, Games (Xbox, etc.) and more.